Wie die Prüfung lief

So wie ich schon angekündigt habe, folgt die Fortsetzung zur Prüfung in einem separaten Post.

Die Zeit bis zur Prüfung verging teilweise echt schleppend. Auf der Arbeit wurde ich von fast allen Aufgaben befreit, damit ich mich mit den anderen vorbereiten konnte.

Irgendwann hing einem das ganze Lernen einfach nur noch zum Hals raus. Es war dann sogar so, dass wir uns freiwillig Aufgaben gesucht haben um unsere Zeit zu verbringen. Währenddessen hatten wir noch zwei Prüfungssimulationen. In diesen wurden wir versucht, realitätsnah auf die Prüfung vorzubereiten. Es lief dann auch fast so ab, wie in der richtigen Prüfung.

Vor der Prüfung hatte ich dann noch Resturlaub. Diese Woche habe ich dann stark darauf verwendet, mir alles nocheinmal durchzulesen. Ich hatte sogar eine Liste, in der ich abgehackt habe, welche Themen ich sicher konnte. Ich wusste nur nie, ob diese Liste jetzt auch vollständig ist. Einen Tag vorher habe ich dann aufgehört zu lernen. Ab da bringt es dann auch nichts mehr. Das habe ich schon von Kleinauf gelernt.

Die Prüfung

Die Fahrt zur Prüfung verlief ziemlich Ereignislos. Obwohl ich nur nach Braunschweig musste, bin ich Sicherheitshalber 1 1/2 Stunden eher losgefahren. Man weiß ja nie ob was dazwischen kommt. Ich habe mir dann ganz entspannt einen Parkplatz gesucht und bin das Gebäude suchen gegangen. Da war wirklich alles wunderbar ausgeschildert. Oben angekommen musste ich nur meine Unterlagen abgeben und dann warten.

Als ich endlich dran gekommen bin, ist meine Aufregung wie von selbst verflogen. Ich wusste, dass es jetzt nur noch zwei Möglichkeiten gibt. Entweder rocke ich das Ding oder ich geh mit einem großen Knall in die Verlängerung.

Zur Auswahl hatte ich dann Pest und Cholera. Ich konnte mich zwischen zwei Bereichen aus dem Wirtschaftsablauf entscheiden. Schade eigentlich, da ich gehofft habe, dass ich die Lagerhaltung nehmen kann. Also entweder Kassenbuch oder Inventurvorbereitung.

Vermutlich war es mein Glück, dass ich mich für die Inventur entschieden habe. Die Gesprächsleiterin war davon begeistert und hat sich sehr gefreut, dass endlich jemand ihre Aufgabenstellung gewählt hat.

Das Ergebnis

Alles in allem bin ich mit einer super zwei aus der Prüfung gegangen.

Danach konnte ich dann noch drei Monate bei meinem Ausbildungsbetrieb als Krankheitsvertretung sammeln. Jetzt bin ich leider Arbeitssuchend und verbringe meine freie Zeit zuhause.