Reallife


Wie die Prüfung lief

So wie ich schon angekündigt habe, folgt die Fortsetzung zur Prüfung in einem separaten Post.

Die Zeit bis zur Prüfung verging teilweise echt schleppend. Auf der Arbeit wurde ich von fast allen Aufgaben befreit, damit ich mich mit den anderen vorbereiten konnte. Irgendwann hing einem das ganze Lernen einfach nur noch zum Hals raus. Es war dann sogar so, dass wir uns freiwillig Aufgaben gesucht haben um unsere Zeit zu verbringen. Währenddessen hatten wir noch zwei Prüfungssimulationen. In diesen wurden wir versucht, realitätsnah auf die Prüfung vorzubereiten. Es lief dann auch fast so ab, wie in der richtigen Prüfung. Vor der Prüfung hatte ich dann noch Resturlaub. Diese Woche habe ich dann stark darauf verwendet, mir alles nocheinmal durchzulesen. Ich hatte sogar eine Liste, in der ich abgehackt habe, welche Themen ich sicher konnte. Ich wusste nur nie, ob diese Liste jetzt auch vollständig ist. Einen Tag vorher habe ich dann aufgehört zu lernen. Ab da bringt es dann auch nichts mehr. Das habe ich schon von Kleinauf gelernt.

Die Prüfung

Die Fahrt zur Prüfung verlief ziemlich Ereignislos. Obwohl ich nur nach Braunschweig musste, bin ich Sicherheitshalber 1 1/2 Stunden eher losgefahren. Man weiß ja nie ob was dazwischen kommt. Ich habe mir dann ganz entspannt einen Parkplatz gesucht und bin das Gebäude suchen gegangen. Da war wirklich alles wunderbar ausgeschildert. Oben angekommen musste ich nur meine Unterlagen abgeben und dann warten. Als ich endlich dran gekommen bin, ist meine Aufregung wie von selbst verflogen. Ich wusste, dass es jetzt nur noch zwei Möglichkeiten gibt. Entweder rocke ich das Ding oder ich geh mit einem großen Knall in die Verlängerung. Zur Auswahl hatte ich dann Pest und Cholera. Ich konnte mich zwischen zwei Bereichen aus dem Wirtschaftsablauf entscheiden. Schade eigentlich, da ich gehofft habe, dass ich die Lagerhaltung nehmen kann. Also entweder Kassenbuch oder Inventurvorbereitung. Vermutlich war es mein Glück, dass ich mich für die Inventur entschieden habe. Die Gesprächsleiterin war davon begeistert und hat sich sehr gefreut, dass endlich jemand ihre Aufgabenstellung gewählt hat.

Das Ergebnis

Alles in allem bin ich mit einer super zwei aus der Prüfung gegangen. Danach konnte ich dann noch drei Monate bei meinem Ausbildungsbetrieb als Krankheitsvertretung sammeln. Jetzt bin ich leider Arbeitssuchend und verbringe meine freie Zeit zuhause.

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Zeit vergeht - was bisher geschah

Es ist schon Ewigkeiten her, dass ich mir endlich die Zeit nehme hier wieder was zu machen.

Vor ungefähr 7 Monaten habe ich den letzten Post verfasst. Das ist echt eine mega lange Zeit in der sich einiges getan hat. Die gesamte Misere hat im Prinzip damit angefangen, dass ich mir mein WordPress zerschossen habe. Zum Glück hatte ich noch Backups. So war es kein Problem das ganze schnell wiederherzustellen. Dafür habe ich ungefähr 1 Stunde benötigt. Danach wurde mir eine freundliche Mail des Server Anbieters zugestellt, in der die Preise stark erhöht werden. Der Rohpreis lag damals (ohne OS, Plesk, etc.) bei 40€. Durch die beiden Zusätze waren es dann ungefähr 70€. Ein recht teures Hobby. Nach der Mail wurde der Rohpreis des Servers auf ca. 70€ gehoben! Wenn ich überlege das da dann noch mal 30€ dazu kommen *schluck*. Jedenfalls musste also schleunigst ein Wechsel her. Viel Zeit blieb dafür nicht, da die Kündigungsfrist beinahe vorbei war.

Der neue Server

Durch gutes kalkulieren und abwägen kam ich anschließend auf den Hoster Netcup. Der Anbieter hat mir auch direkt zugesagt. Der einzige Nachteil war hier nur, dass ich kein Betriebssystem inklusive hatte. Also musste erstmal das OS her. Da ich mir sowas nur auf legalem Wege hole um den ganzen Stress zu vermeiden der entsteht, wenn man ständig irgendwelche Keygeneratoren nutzen muss, hat mich mein Weg zu Rakuten geführt. Dort konnte ich für kleines Geld einen originalen Key erhalten. Nach ungefähr 72 Stunden war der Server dann einsatzbereit. In der Zeit musste ich mich natürlich auf meine Abschlussprüfung vorbereiten. Während die mir in Nacken hing kamen die ersten Probleme mit dem aufsetzen der Hauptdomain airrusoft.de auf. Das WordPress wollte sich trotz Backups nur wiederwillig einfügen lassen. Meine Priorität lag dann aber eher bei den einzelnen Gameservern, damit für die Spieler nicht zu viel Zeit verstreicht. Im Anschluss wollte ich meine abendlichen Minuten in den Blog stecken. Durch diverse Fehlermeldungen, falsche Anzeigen, Loginprobleme und noch mehr Fehlermeldungen habe ich dann aber aufgegeben und mich anderen Dingen zugewandt. Heute habe ich dann endlich wieder Lust daran gefunden, den Blog online zu bringen. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, aber innerhalb kürzester Zeit war hier dann wieder alles wie immer. -- Fortsetzung folgt in einem anderen Post --

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Flüchtlinge sind Menschen, genau wie wir!

Alle Ausländer sind kriminell!

So wird es in vielen Zeitungen geschrieben. Dies stimmt aber garnicht. Flüchtlinge sind Menschen, genau wie wir! Genauso wie ein Deutscher kriminell sein kann, ist nicht jeder Flüchtling gleich ein Verbrecher. Meine letzte, ziemlich unglückliche Begegnung mit einem Ausländer ist noch nicht allzu lange her. Dieser Vorfall hat sich vor ein paar Tagen vor der Hofeinfahrt unserer Mietwohnung ergeben. Steffi und ich wollten zum Bus gehen, um Josi abzuholen.

Dafür muss ich aber noch ein paar Hintergründe durchgeben.

Josi ist jetzt endlich in einem anderen Kindergarten. Man merkt, wie sie wieder aufblüht und Freude daran hat, in den Kindergarten zu gehen. An manchen Tagen jammert sie rum, warum sie denn nicht länger im Kindergarten bleiben könnte. Morgens wird sie mit einem extra Bus abgeholt und auch wieder gebracht. Jedenfalls wollten wir an diesem besagten Tag zur Haltestelle, um Josi in Empfang nehmen zu können. Vor der Einfahrt ist ein türkischer Mitbürger, vermutlich wohnt er auf dem Grundstück nebenan, mit seinem fetten Audi vorgefahren. Bis dahin war auch alles in Ordnung. Er hat sich nur etwas verschätzt und somit stand er so ungünstig, dass er nicht mehr in die Einfahrt kam. Also kurzerhand Rückwärtsgang rein und los geht’s. Da er aber nicht in den Rückspiegel gesehen hat kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit einer Frau, welche die Straße hinter ihm überqueren wollte. Anstatt sich zu entschuldigen, kam von diesem Mitbürger mit Migrationshintergrund eine Vielzahl von Beschimpfungen, dass sie doch gefälligst aufpassen soll, er hätte ja keine Schuld wenn sie über die Straße läuft. Da mir das zu blöd war, und die Frau definitiv im Recht, ich war ja Augenzeuge, habe ich mich auch eingemischt. Dass dieser Türke überaus aggressiv ist, aussteigt und auf mich losgehen will, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Also habe ich ihn freundlich, aber bestimmend darauf aufmerksam gemacht, dass er schließlich einen Rückspiegel hat, und er diesen auch benutzen muss, obwohl er eine „fette Karre“ hat. Ich vermute mal, dass es noch in einer Schlägerei ausgeartet wäre, wäre sein Vater oder Kollege nicht dazwischen gegangen. Nachdem ich mir noch Beschimpfungen wie „Wichser, Hurensohn, Arschloch“ anhören durfte, habe ich ihm auch nur noch hinterhergerufen, dass er doch bitte in sein Herkunftsland zurückkehren möchte. Ich gebe zu, es war vielleicht nicht die ideale Art, sowas zum Ausdruck zu bringen. In diesem Moment war ich jedoch so extrem sauer, dass mein Gehirn ausgeschaltet hat. Um mein Karma aber wieder ins Reine zu bringen, konnte ich noch am selben Tag einem syrischen Flüchtling beim Einkaufen helfen, indem ich ihm bei der Suche nach den Produkten geholfen habe.

Flüchtlinge sind Menschen, genau wie wir!

Man hört immer wieder, „meine Stadt/mein Dorf bekommt Flüchtlinge, jetzt muss ich noch besser aufpassen, dass mir nichts geklaut wird. Vor längerer Zeit habe ich schon mal einen Post darüber verfasst, dass dies auch nur Menschen sind und auch wahnsinnig glücklich, endlich in Sicherheit zu sein. Auch wir haben jetzt syrische Nachbarn. Diese wohnen uns gegenüber und sind selber noch relativ jung. Am Anfang waren wir etwas ängstlich. Nicht weil wir glauben, dass sie uns das Haus leer räumen, sondern eher, weil wir nicht wussten wie wir mit ihnen umgehen sollen. Um ehrlich zu sein, ist es für mich immer noch etwas komisch, weil ich nie weiß, was würde sie kränken, was nicht? Den einen Tag haben sich deren Tochter Limar und Josefine zum ersten Mal miteinander spielen getroffen. Limar ist ein eher aufgewecktes Kind, die sich auch in Josis Zimmer sehr schnell wohl gefühlt hat. Nur vor Katzen hat sie dann ziemliche Angst gehabt, weshalb wir auch unseren Neuzugang, Amy, wegsperren mussten. Josi hingegen war eher schüchtern, und wollte nicht ohne mich zu Limar in die Wohnung. Während die beiden dann aber angefangen haben zu spielen, habe ich mich mit dem Vater unterhalten und einige echt interessante Sachen erfahren. In Syrien lebten sie in einem eigenen Haus mit Hof und Garten. Sogar ein eigenes Auto hatten sie. Seinen Namen weiß ich nicht mehr ganz genau. Ich glaube er war Mohammed. Er erzählte mir, dass jetzt alles zerstört ist und er seine Frau vorgeschickt hat. Sie wohnt jetzt seit etwa einem Jahr in Deutschland, er mit Limar erst seit 6 Monaten. In der Küche wurde mir ein Tee und eine Zigarette angeboten. Da ich nicht unhöflich sein wollte, habe ich beides angenommen. Mohammed erzählte mir, dass er in Damaskus drei verschiedene Jobs hatte. Einmal war er Schauspieler und hat in über 40 Filmen und Theaterstücken mitgespielt. Außerdem hat er Werbeansagen gesprochen und war Synchronsprecher in Filmen, die von Türkisch auf Arabisch übersetzt werden. Als letzten Job hat er noch den Friseur genannt. Dieses würde er auch gerne in Deutschland fortführen wollen. Ich sagte ihm, dass diese Branche sehr unterbezahlt ist. Da war er ziemlich enttäuscht. Die Küche war zwar sauber gestrichen, aber es fehlten noch alle Möbel. Außer einem Tisch und 4 Stühle gab es da nichts. Mohammed meinte, dass sie sich von Joghurt und Obst ernähren, bis die Möbel ankommen, was noch drei Wochen dauern könnte. Er sah dabei aber keineswegs traurig aus. Er war froh, Hilfe zu bekommen und hat die Situation akzeptiert. In unserer Wohnung habe ich Steffi davon erzählt. Das einzige Zimmer das wirklich komplett eingerichtet war, ist das Kinderzimmer. Das fand ich persönlich ja schon sehr lobenswert. Auch wenn man es als normal ansieht, trifft dies ja nicht immer zu. Steffi und ich haben uns darauf geeinigt, dass wir ein wenig von unserer Spargelsuppe rüber bringen. Mohammed und seine Frau waren darüber sehr erfreut. Sie wollten uns auch gleich zum gemeinsamen Essen in ihr Wohnzimmer einladen. Das haben wir dann aber dankend abgelehnt, da es für uns ungewohnt ist, mit essen rüber zu kommen und sich sozusagen selbst einzuladen. Das hat unsere neuen Freunde natürlich auch verwirrt. Letzten Endes haben wir dann aber bei uns gegessen, und am späteren Abend noch einen Salat nach syrischer Art bekommen. Der hat etwas würzig und auch Sauer geschmeckt, aber keineswegs unangenehm. Unser Geschirr haben wir auch zurückbekommen. Blitzeblank! Ich glaube, dass man schon daran sieht, wie jemand Geschirr zurückbringt, was für Menschen das sind. Jedenfalls bin ich stolz darauf, sagen zu können, dass wir syrische Flüchtlinge als Nachbarn haben und mit diesen super klar kommen! Am Samstag findet noch ein gemeinsames grillen mit allen Mietern statt. Da wollen sie sich auch noch mal offiziell vorstellen, obwohl sie super aufgenommen wurden. Es ist, als wären sie schon immer da gewesen.

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dx-multigaming wird abgeschaltet

Dieser Post erfolgt Zeitverzögert nach 21 Uhr weil es vorher noch ein TS Meeting gibt!

Man und wieder ist es ewig her, dass ich was geschrieben hab. Vor ein paar Wochen hatte ich übrigens Geburtstag. Jetzt bin ich schon ganze 22 Jahre alt. Wir haben eher im kleinen Kreis gefeiert. Meine Eltern, meine Steffi und Josi und mein bester Kumpel mit seiner Freundin. Auf der Arbeit hatte ich schon um 12 Uhr Feierabend. Ein sehr schöner Luxus als Geburtstagskind. Sonst ist aber auch nicht viel passiert. Über das Wochenende ist Josi krank geworden. Steffi muss jetzt die ganze Woche mit ihr zuhause bleiben weil die kleine ansteckend ist. Ein ziemlicher Rotz. Damit ist sie schon fast die zweite Woche Kinderkrank. Letzte Woche hatten wir diesen Mist schon. Dafür waren wir aber am Wochenende bei meinen Eltern. Ich habe ihnen mal Amazon Prime gezeigt und wie man es am Rechner gucken kann. Das Ergebnis war, das mein Vater sich mit seinem neuen Computer in mein altes Kinderzimmer gesetzt hat und erst mal R.E.D 2 geschaut hat. Natürlich wollte meine Mama das dann auch gleich haben. Jetzt sind die beiden wieder ein Stück moderner. Die Woche hat gestern eigentlich ganz gut angefangen. Das einzige Problem ist, das gerade so eine schreckliche Müdigkeit rum geht. Ich merk auch heute schon wieder dass ich mir dringend noch einen Kaffee holen muss. Es ist ja nicht so dass ich gleich einschlafe, aber gähnend am Computer zu sitzen ist auch nicht so geil. Gestern hatte ich dann noch die Ehre den Server, auf dem auch diese Website läuft, neu aufsetzen zu dürfen. Obwohl es sehr zeitintensiv war lässt sich das Ergebnis doch sehen. Am Mittwoch will ich dann noch ein Meeting bezüglich der Zukunft abhalten.   Jetzt noch mal zu mir. Seit ungefähr 2 ½ Wochen bin ich jetzt schon dabei abzunehmen. Dafür mache ich mit Steffi abends immer 10 Minuten Sport mit einer dieser vielen 7 Minuten Workout Apps und kontrolliere mit einer anderen App was ich so esse. Damit konnte ich schon 5 Kilo abnehmen. Echt genial und ein angenehmes Erfolgserlebnis. Außerdem gefällt mir auch, dass ich trotzdem nebenbei mal Schokolade essen darf, mich also wirklich nur daran halten muss, die Kilo Kalorien nicht zu übersteigen.   Jetzt möchte ich noch ein wenig von heute und alles um den Server erzählen. Die letzten Monate habe ich schon überlegt und überlegt wie es mit der Clan Domain dx-multigaming.de weitergehen soll. Nach dem oben erwähnten Serverzusammenbruch habe ich mich jetzt entschieden, dass 5 Jahre genug sind. Die Domain wird am 1.11.2015 aufgelöst. Danach werden dann die Verbindungen auf den Server nur noch über airrusoft.com möglich sein. Für mich hat es mehrere Gründe, nicht nur die Dauer.
  • Die Domain dient nur als Platzhalter
  • Auf der Homepage war nie etwas los
  • Der Clan ist einfach zu klein das es sich lohnen würde
  • DX ist und war schon immer ein Geldschlucker
  • Es gibt noch airrusoft als Ausweichdomain
  • Ich habe keine Lust mehr, zwei Websites zu verwalten
  • Die einzigen Mails die ich wegen DX bekommen habe waren Spammails
  Außerdem bin ich am überlegen, ob ich auch Airrusoft.com umbenennen lasse. Mir schwebt da etwas vor, dass man wirklich fürs Web nutzen kann, vor allem da Steffi für mich alle Kindergeschichten aufschreibt, die sie Josefine erzählt. Da muss ich mich dann aber noch mal genauer schlau machen. Ich will aber noch sagen. Es ist nicht das Ende von DX oder dieser Website! Es ist nur das Ende einer Domain!    

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Neues Jahr alte Sorgen

Seit heute sind unsere neuen Auszubildenden da. Der Tag ist echt wie verhext, nichts funktioniert. Schon auf der Fahrt zur Arbeit gab es auf der A2 einen riesen Stau wegen Aufräumarbeiten. Steffi und ich mussten also über die Dörfer fahren, zwei Umleitungen benutzen um dann noch 20 Minuten zu spät zu kommen. Auf der Arbeit ist jetzt noch nicht alles fertig. Steffi, Maxim und ich haben angefangen die Ablagen zu beschriften. Trotzdem fehlt noch einiges an Arbeit. Zum Teil funktioniert der Server nicht, so dass man sich nicht anmelden kann. Unsere Ausbilderin hat auch schon die Nase voll. Die IT die sich um das Problem kümmern soll ist natürlich krank. Das erinnert mich stark an unseren ersten Tag wo nichts ging. Dafür hatten wir aber ein schönes Wochenende! Samstag haben wir uns entschieden nicht so viel im Haushalt zu machen. Dafür waren wir dann aber ein Ritterfest von einem Kindergarten besucht mit dem Ergebnis, dass Josi zum Ritter geschlagen wurde. Das ging durch ganz viele Spiele und Aktionen. Stockbrot machen, eine Steinkette anmalen, Bogenschießen, “reiten“ auf einem Holzpferd und noch mehr. Hier wird Josi gerade zum Ritter geschlagen: Alles in allem war es ein sehr schöner und sonniger Tag. Am Sonntag Vormittag sind wir dann noch Rad gefahren. Zuerst mussten wir aber Steffis Reifen aufpumpen. Das hat echt ewig gedauert. Es war zwar nur eine kleine Runde aber trotzdem konnte man so den Vormittag rum bekommen. Nachmittags waren Josi und ich dann noch auf dem Spielplatz während Steffi die Wohnung gemacht hat. Eigentlich eine unfaire Arbeitsteilung aber sie wollte es so und ich genieße es auch draußen etwas Sonne zu tanken. Lange wird diese ja nicht mehr so scheinen, jetzt wo es wieder auf die dunkle Jahreszeit zugeht.

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Schnauze voll oder auch: kein Platz für Nazis

Der Urlaub ist vorbei. Seit Montag sind wir wieder am Arbeiten. Josi geht wieder in den Kindergarten, heute, es ist Freitag, fährt Steffi wieder zur Schule. Alles in allem hat uns der Alltag wieder. Für unsere nächsten Auszubildenden muss noch einiges erledigt werden, und wir sind mitten drin.    Auch wenn dieser Post hier vermutlich nicht groß gelesen, geteilt oder veröffentlicht wird muss ich diesen Text einfach mal schreiben. Aber über all das kann ich gerade überhaupt nicht schreiben. Auch wenn dieser Beitrag nur ein Tropfen ist und ich nicht glaube das er groß rum geht, da es bestimmt viele davon gibt muss ich ihn einfach los werden, auch um mein Gewissen zu erleichtern, um das Gefühl zu haben, etwas getan zu haben. Und zwar drehen sich meine Gedanken in diesem Beitrag um die derzeitige Flüchtlingslage. Ich könnte kotzen wenn ich diese, hoffentlich satirischen, Bilder sehe die auf Facebook die Runde machen. Ich möchte mal eines aus dem Gedächtnis zitieren. Enkel: „Opa welche Einstellung hast du gegen Ausländer?“ Opa: „Vollautomatik, was denn sonst?“ Für die welche diesen Text nicht verstehen hier ein Auszug aus Wikipedia: „bei Waffen, dass bei einer vollautomatischen Schusswaffe durch einmalige Betätigung der Schussauslösevorrichtung mehrere Schüsse abgegeben werden können.“ Da es mich gerade jetzt so kochen lässt, will ich auch nicht darüber nachdenken, wie ich es am besten formuliere. Irgendwo kann es nicht sein, dass man immer alles schön redet, alles ausdiskutiert, die Meinungen anderer Leute akzeptiert. Meine Eltern haben mir beigebracht vorurteilslos zu sein. Ich gebe zu, es ist schwer, aber ich habe auch noch meinen gesunden Menschenverstand. Natürlich bin ich auch gerne mal ein Arschloch, vor allen diesen Nicht-Deutschen gegenüber. Wenn ihr mich fragt: Dieses ganze dreckige Nazipack sollte man in gerade die Länder abschieben, aus denen die hilf,- und hoffnungslosen Menschen flüchten. Auf einer anderen Facebookseite hieß es: Wer schon sagt: „Ich bin ja kein Nazi aber …“ ist selber einer. Ich verstehe nicht viel von Flüchtlingspolitik. Ich weiß selber nicht wie ich diesen Menschen helfen kann. Aber ich weiß ganz genau: Für Nazis ist kein Platz, nicht in Deutschland, nicht in Europa, höchstens auf dem Grund des Ozeans. Mit Beton an den Füßen. Auch an euch alle, die Angst um ihren Job haben, Angst vor Kriminalität, Angst das es irgendwann „Keine Deutschen mehr geben wird“: Lasst euch bitte nicht nur wegen diesen Ängsten auf den Weg des Rechtsextremismus bringen. Schon der Kommentar „Ich bin ja kein Nazi aber …“ macht euch zu genau diesen. Sagt lieber: „Ich bin Deutscher, willkommen und lass dir helfen.“ Es ist gut, das die Politiker sich vor allem jetzt öffentlich zu Wort melden, was diesen Naziabschaum angeht. Für mich zählt: Bist du Rechtsextremistisch Orientiert bist du kein Deutscher, vielleicht nicht mal ein Mensch(?) Zurück zum Thema der derzeitigen Flüchtlingslage. Lieber Deutscher, lieber Leser, lieber Mensch, verstehst du überhaupt, wovor diese Menschen weglaufen? Kannst du dir vorstellen wie es ist, seine Heimat, sein Hab und Gut, vielleicht seine Familie, seine Freunde zurückzulassen? Nein das kannst du natürlich nicht. Auch wenn ich diesen Text hier schreibe kann ich mir das nicht vorstellen. Klar hatte ich als kleines Kind schon Heimweh, wenn ich eine Woche im Zeltlager war, doch ich wusste, ich komme später nach Hause. Aber was diese Menschen durchmachen kann man nicht in Worte fassen. Sie kommen hier nach Deutschland mit dem Wissen, alles verloren zu haben, ihre Heimat nie wieder zu sehen, und wenn doch, ist vermutlich nichts mehr von dem aufzufinden, was sie besaßen. Wie Tiere kommen sie hierher, auf unmenschlichste Art eingesperrt und zusammen gedrängt. Erst auf dem Boot das sie Übersee bringt, dann zu Massen in einem LKW. Gerade geht es doch wieder durch die Medien, wie zig Flüchtlinge in einem LKW umkommen, weil sie darin ersticken. Willst du wirklich noch sagen: „Selber Schuld.“? Kannst du da noch weg sehen? Wie eine Mutter ihr Kind verliert? Wie ein Kind um seine Eltern weint, weil es mit Onkel und Tante fliehen musste? Vielleicht mussten diese Leute sogar noch mit ansehen, wie ihre engsten Verwandten und Freunde vor ihren Augen starben? Ich kann da nicht weg sehen, ich will da nicht wegsehen! Wenn wir wegsehen, dann machen wir den gleichen Fehler wie damals, als wir Ausländer, Juden, Behinderte ins KZ gebracht haben. Schaltet doch mal eure Gehirne ein! Wollt ihr das wirklich? Das, auch wenn ihr nicht direkt die Täter seid, trotzdem das Blut dieser hilflosen Menschen an euren Fingern klebt? Eure reine Weste besudelt? Wir haben Glück, dass es uns gut geht. Das wir ein Dach über dem Kopf haben, das der Staat uns mit Geld versorgt wenn wir selber nicht in der Lage sind welches zu verdienen (oder weil wir einfach nur zu faul sind). Wir haben ein schönes Leben. Und niemand bricht sich ein Bein wenn er dieses schöne Leben mit anderen teilt. Es fängt schon da an, statt gegen Flüchtlinge gegen Nazis vorzugehen. Jeder Stein der nicht geworfen wird, kann den Tag eines Flüchtlings verändern. Jedes Lächeln, jedes Händeschütteln das wir ihnen geben, zeigt unsere Akzeptanz. Es heißt: „Jeden Tag eine gute Tat“. Warum sollten wir das nicht ausweiten? Hat die Welt nicht schon genug Probleme? Warum sollten wir auch hier eins schaffen, nur weil wir Angst vor etwas haben? Die Menschen die am wenigsten haben, sind die, welche am meisten geben. Lasst euch diesen Satz mal durch den Kopf gehen, wenn ihr wieder mal denkt „man bin ich arm dran“. Es gibt Leuten denen geht es schlechter, und ihr seid Leute, die diesen helfen können. Guckt nicht weg, wenn ihr wieder jemanden seht der einen Asylanten beleidigt, schlägt oder tritt. Schon ein Anruf bei der Polizei kann diese Grausamkeit beenden. Lieber lande ich als Held im Krankenhaus, als die Ausländerfeindlichkeit zu unterstützen. Das ist meine Meinung dazu. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sich nicht mehr verstecken darf, irgendwann bringt das Schnauze halten nichts mehr. Wenn wir den Mund nicht aufmachen sind wir Mitläufer. Dann sind wir genauso schlimm. Wenn wir weiter Angst vor den brutalen Konsequenzen der Rechten haben, sind wir doch auch unterdrückte. Steht auf und helft, wehrt euch gegen die rechten Parolen, wehrt euch gegen die wieder aufkeimende dunkle Vergangenheit Deutschlands! Als abschließende Worte möchte ich noch erwähnen, solltest du, lieber Leser, rechts orientiert sein und dich beleidigt fühlen brauchst du nicht versuchen mich unter der Adresse oder der Telefonnummer zu erreichen. Derzeit bin ich anderorts. Du kannst mir selbstverständlich gerne eine Mail zukommen lassen an administrator@airrusoft.com.

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Urlaub und lange Ruhezeit

Und mal wieder ist es Ewigkeiten her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Das tut mir wirklich wirklich leid. Aber ich kann mich einfach nicht aufraffen etwas zu schreiben. Eine Zeit lang habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt mein gesamtes Projekt hier zu beenden und den Server aufzugeben. Nicht nur weil ich keine Lust mehr hatte, auch weil das Geld knapp geworden ist. Zum Glück konnten meine Eltern und meine Freundin mich davon überzeugen dies nicht zu tun. Der Hauptkommentar von ihnen war "Das ist doch dein kleines Baby". Nunja jedenfalls bin ich jetzt erst mal wieder da. Die gesamte Serververwaltung hab ich schon vor langer Zeit an andere DX Mitglieder abgegeben, so konnte ich mich voll und ganz auf mein Leben und die Verwaltung des Servers selber konzentrieren. Letzteres ist aber auch in den Hintergrund geraten, einfach weil ich keine Lust mehr hatte. Jedenfalls möchte ich jetzt mit vielen Neuigkeiten kommen.   Steffi, Josi und ich sind mittlerweile in unserer dritten, und somit auch letzten, Urlaubswoche. Es hat sich so eingepegelt das Josi mittlerweile statt um 7 Uhr, erst gegen 8:30 oder sogar 9:00 Uhr aufsteht! Das ist natürlich richtig super! Die erste Ferienwoche haben wir Zuhause verbracht und für 2 Nächte auf die Tochter von Freunden aufgepasst. Leider hat das mit uns 4ren nicht geklappt, so dass ihre Tochter vorzeitig abgeholt werden musste. Eigentlich ziemlich schade. An dem Wochenende hat Steffi auch schon angefangen zu Streichen. Jetzt haben wir ein neues Bad, eine neue Küche und einen neuen Flur.   Hier ein paar Bilder davon.

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  Wie man sieht ist auch Josis Kinderzimmer nicht verschont geblieben. Hier arbeitet Steffi gerade immer noch dran um es schön zu machen. Josi hat auch neue Möbel bekommen, nachdem die anderen nun schon über 4 Jahre alt sind.   Zwischen dem Streichen von der Wohnung und Josis Zimmer waren wir dann noch für ein paar Tage bei Steffis Eltern und haben da Urlaub gemacht. Mit denen zusammen sind wir für einen Tag in den Wildtierpark bei Lüneburg gefahren. Leider war die Anzahl der Tiere eher bescheiden, dafür war es aber überaus sauber und es gab mehrere Streichelgehege durch die man durchgehen mussten.
Tiger im Wildtierpark Lüneburg

Tiger im Wildtierpark Lüneburg

  Der Streichelzoo war für Steffi, Josi und mich natürlich das Highlight pur. Auch wenn unsere kleine fast von den Hörnern aufgespießt wurde.  
Streichelzoo im Wildtierpark Lüneburg

Streichelzoo im Wildtierpark Lüneburg

So ich werd jetzt noch mal Essen machen, es gibt heute leckere Hamburger.

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Umräumen beendet

Eigentlich waren wir schon Dienstag mit umräumen fertig. Ich bin nur so schluderig was das schreiben angeht :/ der Schreibtisch sieht verdammt gut aus wie man auf dem Bild sehen kann.

(null) Montag nach der Arbeit war ich dann noch bei meinen Eltern und habe unser Bett geholt. Josi ist bis Donnerstag bei Oma gewesen, also konnten wir in Ruhe alles aufbauen.

(null) Steffi konnte die Schlafstube schon soweit frei räumen. Das Aufbauen kann beginnen. Nach ungefähr 45 Minuten stand es dann endlich. Unser neues Bett. Dienstag hatte ich zwar Mikräne, aber das liegt am Wetter. In diesem Bett schläft man wie auf einer Wolke.

(null) Der Valentinstag lief auch sehr gut. Steffi hat ein schickes SDP T-Shirt bekommen und ich eine Schaukel mit einem Ehepaar. Heute werde ich noch Klopse machen und dann mal gucken was der Tag so bringt.

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Umräumaktion

Steffi und ich haben lange gespart. Eigentlich wollten wir nur ein neues Bett. Dafür haben wir das "Schrankwandschwein". Der Name deshalb, weil ursprünglich geplant war eine Schrankwand zu kaufen. Nachdem unser Bett jetzt aber sogar schon knarrt wenn unser Leichtgewicht sich da rein legt haben wir uns umentschieden und für ein Bett gespart. Das Ergebnis ist nicht nur ein Bett, sondern auch noch ein Schreibtisch für unseren Rechner. Dieser wurde bereits gestern zu meinen Eltern geliefert. Hoffentlich kommt das Bett heute auch noch da an. Steffi und ich müssen jetzt natürlich die Stube umräumen. Der alte Komodenschrank soll für Josi sein und in ihr Zimmer. Dafür müssen wir natürlich auch erst mal aufräumen. Gerade ist Steffi schon dabei.

(null) Ich kann ihr damit leider nicht viel helfen, da ich gewohnheitsgemäß mehr Chaos machen würde als ihr zu helfen. Stattdessen habe ich den Rechner erst mal in die Schlafstube geräumt und diesen sowie den kleinen Beistelltisch auf dem er stand sauber gemacht. Jetzt beschäftige ich mich mit der Küche, Räume so ein wenig auf und "plane" die Kabelage. Später fahren wir dann zu meinen Eltern.

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Der erste Schnee

Wegen technischen Problemen kommt dieser Post erst jetzt. Ich werd so schnell wie möglich die Bilder anhängen. Der erste Schnee ist leider etwas falsch. Im Dezember hat es bereits geschneit, dieser hat sich aber keinen Tag gehalten. Am Donnerstag hat es dann richtig angefangen zu schneien obwohl es Plus Grad war.

(null) Die Menge war echt beachtlich und am Samstag haben wir hinterm Haus erst mal eine Schneemannfamilie gebaut.

(null) Natürlich darf da auch eine anständige Schneeballschlacht nicht fehlen.

(null) Nachdem wir nun gut durchnässt zurück in die Wohnung gegangen sind, gibt es noch mal einen heißen Kakao. Abends war Josi noch baden, inklusive Badezimmer. Zum Abend ist unsere neue Nachbarin eingezogen. Da hab ich dann noch beim Tragen geholfen, musste aber schnell feststellen, das meine Ausdauer stark nachgelassen hat. Heute und morgen haben Steffi und ich noch Urlaub. Den brauchen wir auch. Obwohl wir ein schönes Wochenende hatten wie es ja schon da steht war es auch anstrengend. Gerade waren wir noch bei Kaufland und frühstücken jetzt noch bei McDonalds. Danach wollen wir bei Real noch Blumen holen für Frau Weller. Einmal ist die gute Frau immer total lieb zu uns und schenkt Josi immer Süßigkeiten, dann wurde sie aber gestern auch vom Krankenwagen abgeholt. Mal gucken wo wir sie besuchen werden.

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